Am 06. Februar macht der #GoRed Day sichtbar, was oft übersehen wird – Frauenherzen schlagen anders, und das kann lebenswichtig sein.
Apotheker:in zu sein heißt: zuhören, einordnen, erklären.
Es heißt auch, Verantwortung zu übernehmen – jeden Tag, ganz selbstverständlich. Der #GoRed Day ist eine gute Gelegenheit, genau diese Rolle spürbar zu machen. Nicht belehrend, sondern ehrlich und nah an den Menschen, die täglich vor Ihnen stehen.
Apothekerin – ein besonderer Frauenberuf mit Haltung
Die meisten Apotheken werden von Frauen geführt und geprägt. Apothekerin ist ein sehr besonderer Frauenberuf – und trotzdem wird das oft übersehen.
Gerade diese Perspektive ist wichtig, besonders wenn es um Frauengesundheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen geht. Denn Frauen erleben Krankheiten anders, Symptome werden häufig anders interpretiert und, was noch schwerer wiegt, oft weniger ernst genommen. Das gilt auch beim Herzinfarkt.
Frauenherzen schlagen anders – typische Herzinfarkt-Symptome bei Frauen
Ein Herzinfarkt bei Frauen zeigt sich häufig nicht so, wie viele es aus klassischen Beschreibungen kennen. Anstelle des „typischen“ starken Brustschmerzes stehen oft andere Beschwerden im Vordergrund, zum Beispiel:
• Luftnot und Kurzatmigkeit
• Übelkeit und/ oder Erbrechen
• Rückenschmerzen und/ oder Ziehen in den Armen
• extreme Müdigkeit oder Schwäche
• Schmerzen im Oberbauch
Viele Frauen gehen zu spät zum Arzt, weil sie ihre Symptome falsch einordnen – oder weil sie niemand vorher darüber aufgeklärt hat. Der Satz „Frauenherzen schlagen anders“ ist kein Slogan, sondern Realität.
Eine Initiative von Frauen für Frauen
Der #GoRed Day ist Teil der Initiative „Frauenherzen schlagen anders“ des Vereins Healthcare Frauen e.V..
Ziel ist es, genau auf diese Unterschiede aufmerksam zu machen, Wissen zu teilen und Frauengesundheit sichtbar zu stärken – interdisziplinär, praxisnah und mitten im Gesundheitsalltag.
Dass Apotheken sich daran beteiligen, ist nur konsequent.
Warum Apotheken beim Thema Frauenherzgesundheit so wichtig sind
Apotheken sind niedrigschwellige Orte. Hier kommen Menschen ohne Termin – mit kleinen Sorgen, Unsicherheiten und Fragen, die sie anderswo vielleicht nicht stellen würden.
Gerade deshalb können Apothekerinnen und Apothekenteams beim Thema Herz-Kreislauf-Gesundheit von Frauen viel bewirken:
• durch kurze Gespräche im Beratungsalltag
• durch Hinweise auf Risiken und Symptome
• durch Sichtbarkeit für das Thema Frauenherzgesundheit
Manchmal reicht ein Satz. Oder eine Nachfrage. Oder ein rotes Shirt, das den Gesprächsanlass schafft.
#GoRed Day in der Apotheke umsetzen
Eine Aktion muss nicht groß sein, um etwas auszulösen. Für Ihre Apotheke könnte der #Gored Day so aussehen:
• Tragen Sie am 06. Februar im Team ein rotes Kleidungsstück oder ein rotes Accessoire (Brille, Ohrring, Pin, Schal, Herz)
• Legen Sie eine kleine Information zu Frauen und Herzgesundheit gut sichtbar aus.
• Nutzen Sie den Tag als Gesprächsöffner, zum Beispiel mit der Frage:
„Wussten Sie, dass sich ein Herzinfarkt bei Frauen oft anders zeigt als die bekannten Symptome bei Männern?“
• Mehr Impulse gern auf Anfrage!
Machen Sie über Ihre Social Media Kanäle auf die AKtion aufmerksam und nutzen Sie dabei konsequent die Aktions-Hashtags: #GoRed, #Frauenherzenschlagenanders, #HerzHirnAllianz.
Das ist keine große Kampagne von außen, sondern Ihr Alltag – mit einem klaren Bewusstsein für Frauengesundheit.
Warum der #GoRed Day zu Apotheken passt
Es geht darum, die Initiative zu unterstützen und ein Thema zu zeigen, das zu Ihrer Apotheke passt.
Der #Gored Day passt besonders gut zu Apothekerinnen.
Weil Sie selbst Frauen sind. Weil Sie dort sind, wo Aufklärung wirkt.
Weil Sie zuhören. Und weil Sie einen Unterschied machen können – sichtbar und nah.
Tragen Sie rot.
Für Frauengesundheit. Für Wissen. Für Beratung und Nähe vor Ort.
#gored #Frauenherzenschlagenanders #HerzHirnAllianz #Frauengesundheit


