Intensive Beratung einer Apothekerin am Kunden

Unternehmenswert ‚Akzeptanz‘ und was er mit Ihrer Marke zu tun hat

Am 20. Januar 2026 ist ‚Welttag der Akzeptanz‘. Er erinnert daran, wie wichtig es ist, Menschen nicht zu bewerten, sondern ihnen offen zu begegnen. Ihnen zuzuhören. Viele Apotheker:innen nehmen das ernst.

Akzeptanz steht (vielleicht) als Unternehmenswert in Ihrem Leitbild. Vielmehr steht sie, meiner Meinung nach, mit Ihnen am HV-Tisch!
Sie sitzt auch mit im Beratungsraum, wenn jemand leise fragt: „Ist das jetzt schlimm?“ Sie zeigt sich im Tonfall, im Blickkontakt, in der Geduld, wenn Sie dieselbe Frage zum dritten Mal beantworten, weil jemand einfach Sorgen hat.

Viele Apothekerinnen und Apotheker leben Akzeptanz, ohne sie so zu nennen. Oft ganz nebenbei, im größten Trubel.

Akzeptanz ist eine Geisteshaltung

Akzeptanz beginnt im Kopf und wird sichtbar durch gelebtes Handeln.
Sie kennen Ihre Kundinnen und Kunden.
Sie merken, wenn jemand ungewöhnlich lange vor dem Regal stehen bleibt und die Packungen nur in die Hand nimmt, statt eine auszuwählen. Sie akzeptieren die Situation und bieten später als sonst, Ihre Beratung an. Sie hören zwischen den Zeilen, wenn jemand den Blick senkt oder im Satz abbricht, dass ihm ein Thema unangenehm ist.
Vielleicht, weil das angebotene Produkt nicht zu seiner finanziellen Situation passt. Sie nehmen Rücksicht und akzeptieren das. Genau hier entsteht Vertrauen. Der Mensch spürt: Ich darf hier sein, wie ich bin: mit meinen Fragen, mit meinen Unsicherheiten und meiner privaten Lebenssituation. Und genau dieser Wert ‚Akzeptanz’ stärkt von innen heraus Ihre Apothekenmarke.

Wie Akzeptanz sichtbar wird

Oft höre ich:
„Wir wissen, was wir leisten, aber nach außen sieht man es kaum.“ Das liegt selten an fehlenden Ideen. Oft liegt es daran, dass das, was innen selbstverständlich ist, nie nach außen übersetzt wurde.

Zum Beispiel:
• Die PTA, die sich fünf Minuten extra nimmt, um einem älteren Kunden das Inhaliergerät zum zweiten oder dritten Mal zu zeigen.
• Die Kollegin, die die Patientin mit aufgetretenen Nebenwirkungen nicht sofort an den Arzt zurück verweist, sondern erst einmal in Ruhe zuhört.
• Apotheker:innen, die im Notdienst nachts um zwei Uhr freundlich und kompetent beraten, obwohl alle müde sind.
Akzeptanz wird in Ihrer Apotheke sichtbar, in der Art, wie Sie in der Apotheke sprechen und handeln.

Welttag der Akzeptanz als Führungsimpuls

Sie brauchen für den 20.1.26 keine große Kampagne starten. Nehmen Sie sich Zeit für eine kurze Nachricht in den Team-Chat oder beim persönlichen Kurzmeeting, dass es diesen Tag der AKZEPTANZ gibt und wieviel Ihnen dieser Unternehmenswert bedeutet. Sprechen Sie deutlich Ihren Dank an Ihr Team aus: für die stete Aufmerksamkeit, Geduld und Akzeptanz untereinander und genauso im Umgang mit Kunden, Arztpraxen etc..

Ein Gedanke zum Schluss

Ich möchte Sie einladen, noch sichtbarer zu machen, was Sie längst leben.

Wenn Sie möchten, unterstütze ich Sie dabei, Ihre Werte und Haltung klar herauszuarbeiten, um sie anschließend in Worte zu fassen. So, wie Sie sind. Mit Ihren Stärken, Ihren Eigenheiten und Ihrer ganz eigenen Sprache.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Ihre
Rebekka Thor

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